Tóth Krisztina költő, író, műfordító

Fotó: Bulla Bea     

Das City Magazin

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Published on: 2013-11-05

Krisztina Toth – “Pixel” (Nischen Verlag, Preis: 9,80 Euro)

Krisztina Toth ist 1967 in Ungarn geboren. Im deutschsprachigen Raum war sie bis vor Kurzem nur einem kleinen Häufchen literaturfreaks bekannt. Bekannt heißt, Gedichte,die von György Buda aus dem Ungarischen übersetzt wurden, aber nie in Buchform. Den Herausgebern der ersten österreichischen Lyrikzeitschrift Wortwerk, die in Wiener Neustadt zuhause ist, muß deshalb  ußerordentlich gedankt werden. In ihrem Medium sind nun einige dieser Gedichte und ein Interview mit Krisztina Toth erschienen. Im letzten Jahr ist Strichcode, ein Reigen von großartigen Erzählungen im Berlin Verlag verlegt worden. Pixel ist der zweite Band von Erzählungen, genauer genommen Novellen, im von Paul Lendvai gegründeten Nischenverlag. In jeder Novelle spielt ein bestimmter Körperteil die Hauptrolle: Herz, Bauch, Auge, Mund, Zunge… Der schonungslose Umgang Krisztina Toths mit der Sprache, lässt aufhorchen. Wir haben es hier mit einer der brilliantesten Erzählerinnen Europas zu tun. Triebe und Instinkte, Glück und Unglück liegen nur einen Pixel voneinander entfernt. Toth formt und verformt Sprache in Gefühle und Ahnungen und schneidet ins Herz mit ihrer Kunst der Auslassung.

Gelesen von Hubert Hutfless

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